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Befragung über Maßnahmen zur Zwangsvermeidung in der Psychiatrie

Wir machen Euch auf den von Matthias aus Osnabrück eingesandten Fragebogen aufmerksam. Damit ist weder von Matthias noch vom LPEN e.V. eine Empfehlung ausgesprochen. Ihr müsst entscheiden, ob diese Befragung für Euch Sinn macht.

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Bericht über den Osnabrücker Trialog vom 05.12.2017

Der Trialog ist der gleichberechtigte Austausch über Psychiatriethemen zwischen Angehörigen, professionell im psychiatrischen Bereich Tätigen und Psychiatrie-Erfahrenen. Dieser Trialog hatte das Thema „Wie stellen wir uns die ideale Psychiatrie vor?“ und wurde von Nils Naumann (Fachkrankenpfleger für Psychiatrie) moderiert. Es gab von Seiten der Trialogteilnehmer vielfältige Ideen, wie die ideale Psychiatrie aussehen könnte.

Für den stationären Bereich wurden u.a. folgende Vorschläge gemacht: Schwimmbad, Massage, Gespräche auf gleicher Augenhöhe, Ursachenorientierung, Psychopharmaka nur im Notfall, Freizeitangebote, Einzelzimmer mit Bad, „weiche Zimmer“ bei Gefährdung, Verzicht auf Zwangsmaßnahmen, Einbeziehung von Psychiatrie-Erfahrenen und Genesungsbegleitern, besseres Entlassungsmanagement, um Drehtürpatienten zu vermeiden, Dolmetscher für Patienten, die kein Deutsch sprechen, verschiedene Stationen für verschiedene Krankheitsbilder, Einbeziehung von Angehörigen, fließende Übergänge von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Erwachsenenpsychiatrie und alternativmedizinische Angebote.

Insgesamt wurden eine bessere Vernetzung der psychiatrischen Versorgungslandschaft und fließende Übergänge zwischen dem stationären und dem ambulanten Bereich gewünscht. Im ambulanten Bereich gab es folgende Wünsche: ein rund um die Uhr erreichbarer Krisendienst, Psychotherapie ohne größere Wartezeiten, kurzfristige Arzttermine, Patienten bekommen vom Arzt so viel Zeit, wie sie benötigen, Freizeitgruppen und Ausflüge, Hilfen bei der Alltagsbewältigung und leichter Zugang zu allen Angeboten. Über diese und zahlreiche weitere
Vorschläge wurde angeregt und teilweise kontrovers diskutiert.

Der nächste Osnabrücker Trialog findet am 06.02.2018 in der Lagerhalle statt. Organisiert werden die Trialoge regelmäßig von der Selbsthilfegruppe Psychiatrie-Erfahrene Osnabrück. Nähere Informationen zu zukünftigen Trialogen werden unter www.psychiatrie-erfahrene-os.de veröffentlicht.

Aufklärungsbogen über Antipsychotika

In Zusammenarbeit mit den ärztlichen Direktoren bzw. Chefärzten der drei ehemaligen Landeskrankenhäuser Klingenmünster, Alzey und Andernach, der Pflege und den Aktivisten Dr. h.c. Peter Lehmann und Dr. med. Volkmar Aderhold haben wir in 18 Monaten diese Aufklärungsbögen entwickelt.

Neue Ausgabe der LPEN-Nachrichten als PDF verfügbar

Unter dem Menüpunkt "Publikationen - LPEN Nachrichten" findet ihr nun die aktuellste Ausgabe der LPEN-Nachrichten Ausgabe 14 im PDF-Format.

Alternativ kann auch dieser Link verwendet werden um die PDF-Datei abzurufen.

Rechenschaftsbericht des Vorstandes für 2016 ist nun online

Liebe Mitglieder des LPEN e.V.

der Rechenschaftsbericht für 2016 ist nun online.

Forschungsprojekt im Rahmen des EmPeeRie Projektes des Universitätsklinikums Hamburg

Direktor: Prof. Dr. Jürgen Gallinat
Projektleitung: Prof. Dr. Thomas Bock, Elena Demke

Im Rahmen betroffener kontrollierter Forschung psychiatrie-erfahrener Menschen bietet das EmPeeRie-Projekt die Möglichkeit einer eigenen Forschungsfrage nachzugehen.

Ich, Constance Taddey, 52 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Töchter, bin seit vielen Jahren psychiatrisch Diagnostizierte und Zwangsbehandelte nach Psych-KG, zeitweilig auch nach BGB.

Ich bin staatlich anerkannte Erzieherin und seit 2011 zudem Diplom Sozialpädagogin mit staatlicher Anerkennung als Sozialarbeiterin.

Was Menschen wünschen und wollen ist Gegenstand qualitativer Forschung.

„Welches sind deine Vorstellungen zum Umgang mit Krisen?“

Zu dieser Forschungsfrage suche ich 15 Menschen mit Psychiatrieerfahrung, mit denen ich ein Interview durchführen möchte. Die Dauer des Interviews soll eine Stunde nicht überschreiten. Das Treffen wird im Landkreis Stade stattfinden. Gegebenenfalls kann in Ausnahmen auch ein anderer Ort verabredet werden.

Mein Ziel ist es, eine Theorie zu schreiben, in der die Vorstellungen von uns Betroffenen in einem Konzept zur Vermeidung von Krisen oder in die Begleitungen in Krisen münden.

Bereits erprobte Konzepte wie z.B. das der Soteria nach Loren Mosher setze ich mit den Inhalten der Interviews in Bezug.

Wer Interesse an einer Teilnahme hat, meldet sich bitte bei mir unter folgender E-Mailadresse.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für weitere Informationen und Fragen schreibt mir bitte!

Ich freue mich auf Eure Anfragen.

Für ein durchgeführtes Interview gibt es eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 40 Euro.

Liebe Grüße

Constance Taddey

 

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  96. Moratorium der Alg II Sanktionen
  97. Gründung Bundesnetzwerk unabhängige Beschwerdestellen
  98. 1. Sprecherkreistreffen der LPEN in Braunschweig
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